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Was ist ein 3D Stift?

Der Unterschied zwischen einem normalen Stift und einem 3D-Stift ist gut am Beispiel eines Druckers erklärbar. Ein handelsüblicher Drucker bringt Schrift und Bilder auf ein Blatt Papier und mit einem herkömmlichen Stift (Bleistift bzw. Malstift) werden Texte auf Papier geschrieben oder Bilder gemalt. Moderne 3D-Drucker hingegen produzieren dreidimensionale Objekte nach einer definierten Druckvorlage. Mit einem 3D Stift können nun ebenfalls dreidimensionale Strukturen geschaffen werden. Der Vorteil gegenüber einem 3D-Drucker ist aber, dass der Nutzer keine Druckvorlage benötigt, sondern das 3D-Objekt völlig freihändig erstellen kann. Ein 3D-Stift kann verschiedene Farben verarbeiten und ermöglicht somit die Schaffung von mehrfarbigen Skulpturen. Der Fantasie sind hier also keine Grenzen gesetzt. Ob für Erwachsene oder ob der 3D Stift für Kinder ist, beide werden ihren Spaß daran haben. Zur Übung kann es für Kinder empfehlenswert sein, ihnen für den 3D Stift Vorlagen zu kaufen, die vielfach erhältlich sind. Hier bietet sich besonders der Plusinno 3D Stift an, der nicht nur gut bewertet ist, sondern auch mit 10 Papiervorlagen zum üben geliefert wird. Auch Filament ist ausreichend in PLA Ausführung beinhaltet, das sehr gut für Kinder geeignet ist. Deutlich günstiger und empfehlenswert, wenn man zuerst einmal testen möchte, wie man mit einem 3D Pen zurechtkommt, ist der Victorstar 3D Stift. Es ist zwar weniger Filament beinhaltet, aber zum Testen ist der ebenfalls gut bewertete Stift bestens geeignet.

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Funktionsweise von 3D-Stiften

3D Stifte besitzen im Gegensatz zu Blei- bzw. Buntstiften keine Schreibmine, sondern arbeiten mit einem Kunststofffilament, welches in fester Form in das Gerät gegeben wird. Auf der Rückseite des 3D-Stiftes befindet sich hierzu ein Loch, in welches das Filament geschoben wird. Das Filament können Sie jederzeit unter Zubehör für Ihren 3D Stift kaufen. Des Weiteren sind 3D Stifte mit Heizelementen ausgestattet, um das Kunststofffilament mit der erzeugten Hitze verarbeiten zu können. Dementsprechend wird ein 3D-Stift elektrisch betrieben und benötigt eine Steckdose. Ist das Filament ausreichend erhitzt, wird der Kunststoff aus einer Düse auf den Arbeitsuntergrund geleitet und erkaltet an der Luft. Der Anwender kann nun freihändig beliebige Objekte erschaffen und diese nach Beendigung sofort vom Arbeitsuntergrund abziehen. Es ist keine Wartezeit notwendig.

Geeignete Unterlagen für 3D Stifte

Alle Unterlagen, die eine raue Oberfläche besitzen, sind für den 3D-Stift geeignet. An der rauen Oberfläche bleibt das Kunststofffilament gut haften und kann nach der Fertigung des 3D-Objektes leicht entfernt werden. Generell sind Unterlagen aus Holz, Papier, Metall und Glas geeignet. Wer eine Unterlage aus Holz bevorzugt, sollte unlackiertes Holz verwenden, da der Kunststoff hier hervorragend haftet. Zum Üben eignet sich Papier besonders gut, da es zum einen preisgünstig ist und zum anderen schnell gewechselt werden kann. Das Kunststofffilament haftet auf Papier gut und ist einfach abzulösen. Viele Nutzer eines 3D Stiftes bevorzugen aufgerautes Glas als Arbeitsunterlage. Die Arbeit ist auf Glasuntergrund präzise möglich und Vorlagen sind unter dem Glas sichtbar.

3D-Stift-Auffüllung / Filament

Zur Auffüllung sollten Sie nur Farbe des Herstellers bzw. vom Hersteller empfohlenes 3D Filament kaufen. Es werden die zwei Filamentvarianten ABS und PLA anhand der verwendeten Kunststoffe unterschieden. ABS ist die Kurzform für Acrylnitril-Butadien-Styrol und benötigt Temperaturen zwischen 200°C und 220°C, um verarbeitet werden zu können. PLA-Kunststoff besteht aus Polyacid und kann schon bei einer Temperatur von 180°C für 3D-Skulpturierung genutzt werden. Grundsätzlich sind beide Kunststoffvarianten für 3D Stifte geeignet. Moderne Geräte besitzen einen Schalter, um von PLA- auf ABS-Erhitzung umschalten zu können. Ältere 3D-Stifte können über ein Stellrad auf die richtige Betriebstemperatur gebracht werden. Filamente sind in vielen Farben erhältlich und variieren nicht nur im Kunststoff, sondern auch im Durchmesser. Daher sollte immer darauf geachtet werden, dass das 3D Stift Filament in das Einfüllloch des verwendeten Pens passt.

Richtige Anwendung von 3D-Stiften

3D Stifte benötigen eine kurze Aufheizzeit und sollten zunächst an den Strom angeschlossen werden. Anschließend sollte das Farbfilament in das vorgesehene Einfüllloch auf der Rückseite des Stiftes gegeben werden. Ist der Heizvorgang abgeschlossen und das Kunststofffilament heiß genug, kann es losgehen. Viele Stifte zeigen die Arbeitsbereitschaft über eine LED-Lampe an. Um das erhitzte Filament aus der Düse zu drücken, gibt es einen Startknopf. Solange dieser gedrückt wird, fließt der geschmolzene Kunststoff aus der Düse. Zur richtigen Verarbeitung und Modellierung sollte der Stift zügig aber nicht hektisch geführt werden. Nach kurzer Übungszeit gelingen bereits die ersten Kunstwerke. Der Nutzer erhält im Internet 3D-Vorlagen in jeglichen Schwierigkeitsstufen.

3D-Stift-Reinigung & Pflege

Zur Reinigung eines 3D Stiftes sollte dieser zunächst entleert werden. Die meisten Stifte besitzen eine „Rücktaste“, über die das restliche Kunststofffilament entfernt wird. Der Filamentrest kann nach Betätigung der Taste per Hand aus dem Einfüllloch gezogen werden. Ist die Filamentkammer leer, darf diese mit warmem bis heißem Wasser gereinigt werden. Ein spezielles Reinigungsmittel ist nicht nötig. Mit Stiften aus Gummi oder Aluminium lassen sich eventuell vorhandene Reste gut entfernen. Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte beim Kauf eines 3D-Stiftes darauf achten, dass ein Reinigungsset enthalten ist.